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Deutsche Sternenflotte • Thema anzeigen - Duncan O'Connor

Duncan O'Connor

Anlaufpunkt für alle neuen Mitglieder für das erste Log und den weiteren Werdegang.

Duncan O'Connor

Beitragvon gewaltfee am Samstag 3. Januar 2015, 00:21

Hallo zusammen,

ich habe gerade mal wieder nicht viel Zeit, weil sich in meinem Privat und Arbeitsleben einige Dinge rumtummeln. Außerdem möchte ich gern, bevor wir zum Sinn und Zweck dieses Posts kommen, darauf hinweisen, dass bei meinen beiden Rechnern jeweils ein Buchstabe in der Tastatur etwas schwergängig ist. Das betrifft das p und das ä. Mir fallen die daraus resultierenden Fehler nicht immer aus, ich bitte dies zu entschuldigen. Außerdem könnte diese Vorstellung etwas knapp rüberkommen, aber wie einige von euch im IRC live miterleben konnten, ist mir eine erste Version verloren gegangen, so dass ich jetzt im Eiltempo nochmal das wichtigste runterschreibe.

Ich studiere aktuell noch in den letzten Zügen. Außerdem habe ich ein Kind und muss auch ab und zu noch arbeiten. Ich bin bei der Recherche für ein Planspiel zum Klingonischen Bürgerkrieg über eure Seite gestoßen, hab mich dabei im Wiki festgelesen (es gehörte zu den daueroffenen Tabs auf meinem Smartphone) und jetzt bin ich hier. Ein weiterer Grund, mich hier rollenspielerisch engagieren zu wollen, ist der im Vergleich zu Pen-And-Paper-Rollenspiel geringere Koordinierungs- und Zeitaufwand.

Ich habe einige Rollenspielerfahrung, aber wie schon erwähnt vor allem im PnP-Bereich. Ich spiele aktuell nur noch Shadowrun, früher auch sehr aktiv DSA. Für weitere Systeme hat die Zeit meist nicht gereicht, aber ich kenne zum Beispiel auch das Serenity/Firefly-RPG-System. Auch Computerrollenspiele sind mir nicht fremd, allerdings kollidieren sie meist mit meiner Art, Rollenspiele anzugehen. Ich bin ein detailverliebter und engagierter Charakterspieler. Die meisten meiner Charaktere bisher waren von hohen Idealen oder wenigstens Prinzipien geleitet, die irgendwann mit der Realität kollidiert sind. Meistens hat die Realität gewonnen, aber episch wurde es immer. Ich denke, ich werde mit dieser Schablone hier brechen. Aber wir werden sehen, wie sich der Char aus meinem Kopf entwickelt, wenn er erstmal hier im Forum landet.

Star Trek begleitet mich mit Pausen seit mehr als 20 Jahren. Ich habe jede Folge TNG und DS9 mehrfach gesehen, ebenso die Filme. VOY und ENT haben mich deutlich weniger begeistert und TOS ist fast ganz runtergefallen. Im Moment leite ich das oben erwähnte Matrix-Spiel, das ich selbst entworfen habe. Wer neugierig ist, darf nachfragen.

Meine Wunscheinheiten sind aufgrund meines abends und an Wochenenden sehr unberechenbaren Zeitplans alle Einheiten, die nicht regelmäßig SIM-en... Also in Liste:

1. Tian An Men
2. Wer zuerst kommt,
3. malt zuerst.

In diesem Sinne freu ich mich auf Rückmeldungen und werde demnächst den Char präsentieren.

Liebe Grüße
k
Zuletzt geändert von gewaltfee am Montag 5. Januar 2015, 22:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Duncan O'Connor

Beitragvon gewaltfee am Samstag 3. Januar 2015, 01:23

Steckbrief

Charaktername: Duncan O'Connor
Schreiber: gewaltfee
Politische Macht: Vereinigte Föderation der Planeten
Aktueller Rang: Ensign
Beschäftigung / Posten: Allgemeiner Personalpool
Aufenthaltsort: Sternenflottenakademie in San Francisko
Geschlecht: männlich
Rasse: Mensch (Viertelvulkanier)
Geburtsort: Aberdeen, Erde, Schottland
Geburtsdatum: 16.6.2379
Haarfarbe: blond
Augenfarbe: blaugrau
Größe: 175cm
Statur: kräftig

Beschreibung

Lebenslauf (Familie/Kindheit/Jugend, wesentliche Ereignisse in der Lebensgeschichte, wie kam der Char zur Sternenflotte?, etc.)

Duncan wurde als drittes Kind zweier Wissenschaftler geboren. Sein Vater James war Professor für Ökonomik, seine Mutter D'natrea - eine Halbvulkanierin - Professorin für Systemanalyse. Die Kindheit verlief weitestgehend ereignislos auf der Erde, wurde jedoch immer wieder von Reisen mit den Eltern unterbrochen. Zu interstellaren Konferenzen wurden seine Eltern auch immer wieder von Sternenflottenschiffen transportiert, eine Erfahrung, die den jugendlichen Duncan sehr beeindruckte. Besonders, die lockere Interdisziplinarität, die scheinbare Allverfügbarkeit von Expertise, die praktische, zupackende Mentalität auf einem Forschungskreuzer der Sternenflotte, beeindruckte den sonst eher verkopft aufwachsenden Jungen schwer. Bereits hier fiel wohl seine Entscheidung, die Sternenflottenakademie zu besuchen. Seine Eltern bestanden jedoch auf ein ziviles Studium, bevor er diesen Weg einschlug.

Zwar drängte ihn sein Bruder, zu diesem Zeitpunkt bereits ein Kadett im zweiten Jahr an der Akademie, sich Vorwissen in Navigation, Mathematik und Taktik anzueignen, doch Duncan entschied sich für einen Mittelweg. Er wählte ein Studium der Ökonomik, Politik und Militärgeschichte. Besonders ersteres brachte seinen Bruder zum Lachen: Die Ökonomie der Föderation war seit der Erfindung der Materie-Energie-Umwandlung eher das Spezialgebiet von Physikern, statt Gesellschaftswissenschaftlern. Dies gilt jedoch nicht für alle Zivilisationen da draußen.

Zuerst stark auf sein 4-jähriges Studium konzentriert, erwischte ihn die Realität des Studentenlebens kalt. Schnell vertrieb er sich die Zeit mit Freunden auch außerhalb des Campus, insbesondere bei langen Exkursionen in die Naturreservate der Erde, ein später Pfadfinder war geboren. Außerdem verlängerte er sein Studium sogar um einige Monate, um noch seinen Schwarzgurt in JuJutsu mit seinen Freunden gemeinsam zu erwerben. Das Go-Spiel, das er mit seinem Vater gemocht, gefürchtet, später verabscheut hatte, erlebte auch eine Renaissance, als er eigentlich für Prüfungen hätte lernen müssen.

An der Akademie zeichnete er sich nicht besonders aus. Nur in Fragen der Diplomatie, der strategischen und taktischen Situationsanalyse und in der Beurteilung von Zivilisationen auf Grundlage von Sensordaten machte er durch eine schnelle Auffassungsgabe und sehr gute Prüfungsergebnisse von sich reden. Um so peinlicher blieb ist ihm bis heute seine Unfähigkeit in Gefechtssituationen tatsächlich die richtige taktische Entscheidung zu fällen. In den praktischen Fächern konnte er gerade so mithalten und schloss die Akademie schließlich ab.

Auf eigenen Wunsch wurde er hauptsächlich in Stäben und als Analyst verwendet. Immer wieder wurde er, was seine analytischen Fähigkeiten, die Geschwindigkeit seiner (oft richtigen) Urteile anging, von Vorgesetzten gelobt. Allerdings wurde ihm immer wieder bedeutet, dass er in der blauen Uniform der Wissenschaftsabteilung nicht die geeigneten Fähigkeiten für eine Beförderung aufwies. Ein Wechsel ins Rot der Kommando- und Stabsoffiziere schien ein Ausweg. Erst jetzt wurde dem jungen Offizier klar, dass er sich weit von seinem Traum entfernt hatte und statt dessen das akademische Leben seiner Eltern führte. Jetzt wartet er auf seinen ersten Posten an Bord eines Raumschiffes, die Voraussetzung für seine Führungsqualifikation und den vollen Lieutnant und gleichzeitig die Erfüllung seines Jugendtraums.

Spezialgebiete (Schwerpunkte innerhalb der Fachrichtung, besondere Zusatzkenntnisse oder -fähigkeiten)

Strategie und Aufklärung von wirtschaftlichen und militärischen Kapazitäten und Handlungsoptionen.
Unbewaffneter Nahkampf
Überleben in feindlicher Umgebung

Medizinisches Profil (Physische Besonderheiten, wichtige Verletzungen oder Krankheiten, etc.)

Duncan O'Connor hat einen leichten Belastungstremor in allen Extremitäten. Sonst ist er Gesund und hat keine Verletzungen mit bleibenden Schäden erlitten.

Psychologisches Profil (Eigentliche Charakterisierung, Verhalten, psychologische Probleme, Ängste, Stärken, Schwächen, etc.)

-schnelle Auffassungsgabe
-Entschiedenheit bei eigenen Handlungen, die Cardassianern oder Romulanern alle Ehre machen würde
-hohes Bedürfnis gehört zu werden, wenn er etwas wichtiges beitragen will... grenzt an Insubordination
-sehr theoretische Herangehensweise an viele Probleme, was in komplexen, brenzligen Situationen zu Zögern oder Fehlentscheidungen führen kann
-hohes Maß an Empathie, das ihm erlaubt, sich in die Situation seines Gegenübers hinein zu versetzen
-gewisse Minderwertigkeitskomplexe gegenüber "Bilderbuch-Sternenflottenoffizieren"
-hohes Maß an Emotionalität gegenüber seiner jeweiligen Aufgabe.


Besonderheiten / Sonstiges

Duncan hält regen Schriftverkehr mit seinen Eltern.
Die leicht gespitzten Ohren sind kaum wahrnehmbar,
brechen jedoch die starken und nicht unterdrückten vulkanischen Emotionen aus ihm heraus,
wird ihm oft romulanisches Blut in den Adern nachgesagt.
Zuletzt geändert von gewaltfee am Montag 5. Januar 2015, 22:07, insgesamt 1-mal geändert.
Kadett auf der USS IOWA

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Re: Duncan O'Connor

Beitragvon Matthew C. Rua am Samstag 3. Januar 2015, 18:42

Hallo Duncan,

herzlich willkommen bei der DeSF! Wir werden uns intern besprechen und uns dann zeitig bei dir melden.

Beste Grüße
Matt
Jede Dummheit braucht einen Mutwilligen, der sie ausspricht.

http://dascinemascope.wordpress.com/ - Matt ihm sein Filmblog
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Re: Duncan O'Connor

Beitragvon gewaltfee am Freitag 9. Januar 2015, 17:55

=A= Cadett Duncan O'Connor, Sternenflottenakademie, San Francisco, Erde =A=

Seine Hände schwitzten. Er versuchte mit aller Macht die Erinnerung an seine letzte praktische Taktikprüfung zu verdrängen, aber es gelang ihm nicht. Ebensowenig das nagende Gefühl, dass er diese Prüfung nie bestehen würde. Auf zu einem neuen Versuch. Er zog seine Uniform straff und betrat den Holosimulator, dessen Türen sich zischend hinter ihm schlossen. "Wie ist die Lage?" Ohne zu Zögern und mit einem leichten Lächeln auf den Lippen antwortete sein erster Offizier: "Die Lakota ist voll bestückt und einsatzklar. Der Auftrag ist planetare Verteidigungsanlagen einschließlich Sublichtverteidigungsschiffe zu eliminieren, um ein Landungsunternehmen vorzubereiten. Die Umgebung ist Sektor-001-ähnlich. Das Ziel befindet sich auf dem vierten Planeten. Die Lakota befindet sich knapp außerhalb der Umlaufbahn des siebten Planeten."

Das Lächeln auf dem Gesicht von Cadett Jens Wagner wurde breiter. O'Connor war sich dagegen nicht so sicher. Fast alle Ausbildungsmissionen finden in Sektor-001-ähnlicher Umgebung statt, weil die Akademie in Sektor 001 liegt. Dass er selbst im Simulator hier kämpfen wird, kann Vorteil und Nachteil zugleich sein: Seine anonymen Widersacher kannten Sol genau so gut wie er.

Jens Wagner war einer seiner engsten Freunde auf der Akademie, sehr jovial und mit einem Gespühr für all die Dinge, die Duncan sich mit Mühe und Not einverleibt hatte. Einschließlich Taktik. Wieder überkam ihn kurz das brennende Gefühl, das er jedes Mal verspürte, wenn eine Simulation im Fiasko geendet hatte und Commander Triban ihn mit beißendem Spott belehrte. Er schüttelte es ab. Jens musste einen anderen Grund für sein Lächeln haben. "Taktisches Display des Systems auf den Schirm." Das Lächeln wurde breiter. Er sah auf den ersten Blick nichts ungewöhnliches, aber ein Grund, warum er seinen Freund gebeten hatte, den holographischen Commander zu ersetzen, waren die kleinen Zeichen, die eine lebendige Crew gibt. Hologramme zögern nur kurz, wenn sie einen Befehl bekommen. Lebewesen geben in diesem Moment der Verarbeitung ein Signal von sich. Ein kleines Zucken. Verwunderung, Schreck, Befriedigung. Ein Feedback für einen guten Anführer.

Das Lächeln war breiter geworden und als er sich in die taktische Darstellung auf dem Hauptschirm vertiefte, wusste Duncan plötzlich warum. "Gravimetrische Analyse über das taktische Display legen." Ein helles blaues Netz breitete sich über die Draufsicht des Sonnensystems aus. Die Lakota war ein kleines Föderationssymbol am Rande des Systems, der vierte Planet - Mars - rot eingefärbt. Das Gitter zeigte Objekte großer Masse durch Vertiefungen an, der Weg bis in den Mars-Orbit war fast perfekt flach. Noch waren die orbitalen Verteidigungsschiffe nicht in Aktion. "Sind die Sensoren aktiv?"

Kurzes, nichtbelebtes zögern, bis die holografische Vulkanierin an der OPS antwortete: "Positiv, wir scannen aktiv." Perfekt "Der Gegner weiß also genau wo wir sind. Jeder kennt die Standardprozeduren, führen Sie sie durch. Taktik, ich möchte das vier Klasse-VII-Shuttles einen Verteidigungsperimeter um die Lakota bilden. Jens, du weißt was zu tun ist. Genauere Befehle gibt es unterwegs." Es war wirklich nicht zum Aushalten perfekt. Sie würden nur wenige Minuten Reserve haben. Unangenehm wenige, schließlich war das eine militärische Operation. Aber bei dieser Gravitationslage zwischen der Lakota und dem Mars konnte der Navigationscomputer eines Raumüberlegenheitsjägers gerade so den Austritt aus dem Subraum berechnen.

Warp innerhalb von System war nie zu empfehlen und viele Sternenflottenoffiziere bevorzugten ein systematisches Vorgehen. Aber Duncan hatte mit Jens immer wieder Diskutiert, wie ein maximales Überaschungsmoment erzielt werden konnte. Ihrer Meinung nach hätten viele Verluste des Dominionkrieges vermieden werden können, hätten Sternenflottenkapitäne entschiedener und schneller gehandelt. Und was ist schon schneller als ein Warpsprung.

Im Grunde war es nichts anderes als ein Picardmanöver unter erschwerten Bedingungen. Das Jägerkontingent des modernisierten Excelsior-Schiffes würde in Formation direkt über die Verteidigungsanlagen des Mars springen, feindliche Schiffe noch innerhalb des Gravitationsfeldes abfangen und angreifen können. Eine Situation, in der leichte Jäger einen Vorteil gegenüber schwereren Sublichtfregatten haben.

Im Moment sah für den Gegner alles nach einem vorschriftsmäßigen Vorgehen der Lakota aus. Defensive Anordnung der Jäger, Informationen sammeln. Die Kadetten und Ausbildungsoffiziere auf der anderen Seite würden vermutlich gerade Einsatzbefehle erarbeiten. Eine Prozedur, die die 5 Minuten bis zur Feuereröffnung dauern würde. Mit sehr viel Glück wären die Verteidigungsanlagen noch beim Check ihrer Funktionsfähigkeit. Auf der Akademie wurden diese Überprüfungen und Checklisten sehr ernst genommen. Nichts ist schlimmer, als Photonentorpedos brauchen, die erst Dienstag geliefert werden.

"Cadett Wagner meldet Startbereitschaft." Duncan atmete aus. "OPS, ich möchte einen fokussierten Hochenergiescann auf allen Frequenzen, 10 Sekunden, auf das Signal von Cadett Wagner. CONN, berechnen Sie einen Warpsprung so nah an den Mars wie möglch, direkt über dem Ziel. Taktik, sobald wir im Warp sind, volle Energie auf Waffen und Schilde, Torpedos haben Priorität." "OPS aye, Hochenergiescan, fokussiert, 10 Sekunden." "CONN aye." "Taktik verstanden." Genau hier war es, wo das Feedback eines Menschen fehlte. "Brücke an Ersten Offizier, auf ihr Zeichen."

Als Jens das Signal gab, öffneten sich die Hangartüren der Lakota erneut, während der Hochenergiescan hoffentlich alle Sensoren auf dem Mars blendete. "Timer!" Auf dem Hauptbildschirm erschien eine digitale Zeitanzeige. "Computer, Timer starten, sobald Cadett Wagner auf Warpgeschwindigkeit geht." Die Jäger würden den Hangar verlassen, ihren Kurs einschlagen und auf Warp gehen und Chaos und Verheerung bringen. "COM, Subraumkanal zu Cadett Wagner öffnen... Jens, ich will, dass ihr gegnerische Hochwertziele - Schiffe, Kommandoeinrichtungen, planetare Verteidigungsanlagen - in dieser Reihenfolge, beschießt. Die Zerstörung der Ziele ist nicht wichtig. Ich möchte, dass alle getroffen werden, bevor die Lakota eintrifft. Gute Jagd." Das Rauschen des Subraumkanal, als er auf eine Antwort wartete verriet die hohe Belastung, unter der sein Freund von ihrem Zeitplan gesetzt wurde. "Verstanden, out."

Der Timer zeigte 30 Sekunden, schon fast zu lang. "CONN, Warp eins, Energie!" Das Schiff wurde von einer Subraumblase umhüllt und ging auf Überlichtgeschwindigkeit. Warp eins war keine Anstrengung für die Lakota, so dass außer den Anzeigen kaum etwas darauf hindeutete. Die letzten Minuten, bevor sie den Mars erreichen würden, verbrachte Duncan mit Selbstzweifeln. So viel konnte schief gehen... "Maschinenraum, ich möchte, dass Sie unsere Fähigkeit, unter Warp zu gehen und die Impulstriebwerke überprüfen." Duncan wartete die Antwort nicht ab und war schon wieder in Gedanken, was konnte noch schief gehen, außer das sein Schiff auf der Planetenoberfläche aufschlug?

"Taktik, sobald wir unter Warp gehen, zielen Sie auf alle Sensorkontakte, die von Mikrotorpedos getroffen wurden. Sie müssten Spuren von Antimaterie aufweisen. Ich möchte jeweils 2 Quantentorpedos auf jedes Ziel im Orbit. Sobald diese zerstört sind, die restlichen Torpedos auf Bodenziele. Phaserfeuer nach eigenem Ermessen." Duncan sah auf dem taktischen Display, wie seine Jäger sich dem Mars näherten, sie mussten jetzt jeden Moment unter Warp gehen.

Die Sensortelemetrie der Jäger ließ ihn fast schon euphorisch werden. Zwei Schiffe in niedrigem Orbit angegriffen und beschädigt, nach der Passage aus dem Orbit eine große Kommunikationsstruktur, mit Glück die feindliche Kommandozentrale mit Torpedos getroffen, der Gegner hatte noch keinen Schuss abgegeben. 15 Sekunden noch... "Alle Stationen Bericht." Die Berichte der Stationen waren kurz und positiv. 5 Sekunden. Impulsgeschwindigkeit, Torpedos, Explosionen.

"Captain!" "Ja?" "Eingehende Nachricht von einem der Schiffe." War das eine Ablenkung? "OPS, Status des Gegners?" "Ein Schiff im Orbit, keine Hauptenergie, ein weiteres zerstört. Vier planetare Phaserbatterien intakt, jedoch nicht aktiviert." Warum feuern sie nicht? Meine vorderen Torpedobänke sind leer, für eine Wende im Orbit ist die Excelsiorklasse zu unbeweglich. Wenn das keine Chance ist, ein paar Treffer anzubringen. "Öffnen sie einen Kanal." Statisches Flackern. "USS Lakota, Mars kapituliert, bitte stellen Sie das Feuer ein, Mars kapituliert." Was? "Hier spricht Cadett Hohiro Stennis. Letzter... kommandierender Offizier der Mars-Verteidigungskräfte. Wir kapitulieren."

=A= Cadett Duncan O'Connor, Sternenflottenakademie, San Francisco, Erde, 3 Tage später =A=

"Cadett O'Connor, Sie haben die höchste Punktzahl, die bisher in diesem Szenario erreicht wurde." Commander Triban wirkte trotzdem nicht glücklich, aber Duncan konnte seine Euphorie immer noch nur mit Mühe unterdrücken. "Cadett, nehmen Sie bitte das Grinsen aus dem Gesicht. Wir erinnern uns beide an ihre eher durchschnittlichen Ergebnisse in den bisherigen Prüfungen und an die eine oder andere Katastrophe." Triban lächelte dünn: "Es kommt nur einmal im Jahrzehnt vor, das im Kobayashi Maru Simulator auch der Kreuzer verloren geht." Wieder spürte Duncan dieses brennende Gefühl. Was sollte das? Warum dieses Nachtreten? Er hatte seine Taktikprüfung bestanden, oder?

Wieder ergriff Triban das Wort und sagte mit einem Blick auf die anderen Offiziere im Raum: "Sie haben bestanden, mit Auszeichnung. Und Sie fragen sich, was falsch ist. Ich möchte es Ihnen sagen: Zwar haben Sie gewohnt schnell und einige hier meinen 'brilliant' die Situation und die taktischen Möglichkeiten erkannt. Sie haben aber letztlich die taktischen Entscheidungen religiert. In ihrer Position und mit ihren Fähigkeiten ein guter Entschluss, aber nicht Sinn und Zweck der Übung. Sie haben die Zielauswahl ihrem ersten Offizier überlassen. Als Sie ihr Kommando in ein Kampf- und ein Unterstützungselement teilten, übernahmen Sie das Kommando über das Unterstützungselement. Ein hocheffektives Kommando. Nichtsdestotrotz ist es schlecht für die Moral und widerspricht der Philosophie, mit der Sternenflottenpersonal im Kampf geführt werden sollte." Ein weiterer ernster Blick.

"Stehen Sie bitte auf, Cadett Wagner." Mit ihm erhoben sich alle anderen Anwesenden im Raum: Miga und Kayne, die offenbar ein gutes Wort für ihn eingelegt hatten und Kommodore Lewis, die in diesem Augenblick auf ihn zu trat und ihm sein Offizierspatent überreichte. "Ich gratuliere, Ensign O'Connor. Wir sehen uns dann hoffentlich bei ihrer Abschiedsfeier." Sie verließ den Raum mit den beiden Ausbildern im Schlepptau, die sich mit einem kurzen Nicken verabschiedeten.

"Die schlechten Nachrichten haben sie für mich aufgehoben." Ensign Miga stand ihm gegenüber. "Nachdem sie ihre letzte Prüfung bravourös abgeschlossen haben, werden Sie auf ihren Wunschposten versetzt. Den Stab der Sternenflotte hier in San Francisco. Fangen Sie nicht wieder an zu grinsen. Aufgrund der persönlichen Beurteilung von Commander Triban werden Sie noch vor ihrer nächsten Beförderung als taktischer Offizier dienen müssen. Seine Worte waren: 'Niemand führt Sternenflottenpersonal in den Kampf, der nicht weiß, wie.'"


=A= Ensign Duncan O'Connor, Shuttle Concord im Anflug auf die Iowa, zwei Jahre später =A=

Die Erinnerung an seine letzten Akademietage war klar und deutlich. Zwar hatte er sich im Stab ausgezeichnet, aber jetzt kam der Tag, vor dem er am meisten Angst hatte. Die Versetzung, die über seine Zukunft entscheiden würde. Durch die Fenster des Shuttles sah die Iowa geradezu bedrohlich aus. Deputy Tactical Officer auf einem Schiff an der vordersten Front. Vielleicht war es nicht die richtige Entscheidung. Duncan verlieh seinem Körper Spannung, aber er würde die Herausforderung annehmen.

Wörter: 1713
Beteiligte Charaktere: Dan Kaynes, Triban, Susann Lewis, Miga (NPC), Cadett Jens Wagner (NPC), Cadett Hohiro Stennis (NPC)
Kadett auf der USS IOWA

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